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Daun DSC 1855

410 m, ca. 8.000 Einwohner –  Unser Gastgeber-TIPP

 

Daun ist ein heilklimatischer Kur- und Kneippkurort.

Daun umfasst die Ortsteile Boverath, Gemünden, Neunkirchen, Pützborn, Rengen, Steinborn, Waldkönigen und Weiersbach.

Als Kreisstadt ist Daun Sitz zahlreicher Behörden. Umfassendes Ausbildungsangebot. Das modernisierte Kneipp-Badehaus am Dauner Sprudel (Mineralwasserwerk) ist Zentrum des Kurbetriebs. Zur Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen stehen sämtliche Anwendungsmöglichkeiten der Physiotherapie nach Kneipp zur Verfügung. Mineralquellen speisen die Mineralbäder und die Heilquelle »Dunaris« (Trinkkuren), die bei Magen-, Darmerkrankungen, Leber- und Gallenblasenstörungen, Magnesiummangelzuständen und Erkrankungen der harnabführenden Wege empfohlen werden. Eine neue Attraktion in Daun ist der Radweg Richtung Mosel, der hier über das alte Eisebahnviadukt führt.

Konzerte, Theatergastspiele u.a. im Gäste- und Veranstaltungszentrum FORUM Daun. Daun liegt im Schnittpunkt von vier Hauptwanderwegen des Eifelvereins, in der Nähe der drei Dauner Maare und des Wild- & Erlebnisparks an der »Deutschen Wildstraße«. Schwimm-, Ruder- und Angelsport im Gemündener und Schalkenmehrener Maar. Hallenbad, Boccia, Fahrradverleih, geologische Exkursionen, Kegeln, Minigolf, Reiten, Rundflüge, Schießen (Sportwaffen und Armbrust), Tennis, Trimm-dich-Pfad. Wintersport.

 

Geschichte

Der Name ist keltischen Ursprungs (»dunum«) und bedeutet eine befestigte Höhe. In römischer Zeit war der Burgberg wohl ein Wachtpunkt. Im Mittelalter war die Burg ein Lehen des mächtigen Dynastengeschlechts von Daun. Richard von Daun zwang 1304 die Stadt Trier zum Frieden von Münstermaifeld. Sein Enkel, Ägidius oder Gilles (1332–1353), übertrug 1337 die Stadt Daun dem König Johann von Böhmen, um sie als luxemburgisches Lehen zurückzuempfangen. 1352 bezwangen die Erzbischöfe von Trier und Köln die Burg mit der Stadt des Gilles. Als 1407 das Dynastengeschlecht erlosch, zog das Erzstift die Herrschaft Daun ganz ein. Name und Wappen gingen an ein seit 1352 erwähntes Burgmannengeschlecht über, das vom Kaiser Ferdinand III. den Reichsgrafenstand erlangte und dem kaiserlichen Heer in kurzem Zeitraum sieben Feldherren stellte. Graf Wirich wurde im Spanischen Erbfolgekrieg Vizekönig von Neapel und Fürst von Tiano. Sein Sohn Leopold (1766) ist der berühmte Feldmarschall Maria Theresias, der Sieger von Kolin (1757) und Hochkirch (1758). 1904 ist das Dauner Haus erloschen. Das Städtchen selbst wurde 1650 während der Söternschen Unruhen geplündert und 1689 im Pfälzischen Krieg eingeäschert. Die Koalitionskriege stürzten das Amt Daun in eine Schuldenlast von über 800000 Mark. 1944/45 wurde die Stadt stark zerstört. Danach hat sie sich städtebaulich bedeutend vergrößert und verschönert.

 

Sehenswürdigkeiten

Von der Burg sind das Außentor mit Wächterhaus und die Ringmauer mit einem Basteitürmchen erhalten. Vom Rand des fast senkrecht abfallenden Felsens (Säulenbasalt) gibt es schöne Aussichten auf Daun. Das zu Füßen liegende Gebäude, der »Waldenhof«, ist ein früheres Burghaus des kurtrierischen Geschlechts Mohr von Wald von 1543. Im Burgbering steht das 1712 vom Kurfürsten Karl Joseph erbaute Amtshaus, heute Hotel, daneben die 1863 erbaute ev. Kirche. Die kath. Pfarrkirche, eine der ältesten der Eifel, stammt aus dem 10., Chor und Krypta aus dem 12., das Deckengewölbe aus dem 15. Jahrhundert und zeigt in den Schlußsteinen des Netzgewölbes Wappen von trierischen Kurfürsten und Dauner Grafen. Sie wurde am 2. Januar 1945 bis auf den Turm durch Bomben zerstört. Die Kirche wurde 1949 wiederaufgebaut, und die alte Krypta erhielt interessante Erweiterungen. Ein römischer Sandsteinquader mit einer Jagd- und Opferszene vor der Stadthalle FORUM Daun trägt ein 1,3 m hohes gußeisernes Bacchusstandbild aus dem 18. Jahrhundert.

Die »Deutsche Wildstraße« ist vom Umfang und seiner Bedeutung her das größte Projekt in der Vulkaneifel mit z.Z. drei Großparks, in denen jeweils verschiedene Wildarten zu beobachten sind. Entgegen üblichen Tierparks ist das Konzept der Wildstraße neuartig und einmalig in Europa: Nur Tiere, die in Europa beheimatet sind oder es früher einmal waren, werden in Gehegen mit der für sie typischen natürlichen Umgebung gehalten. Folgende Parks sind für Besucher ganzjährig geöffnet: der Wild- & Erlebnispark Daun in Daun, der Adler- und Wolfspark Kasselburg in Gerolstein/Pelm und der Wild- und Freizeitpark Eifel in Gondorf/Bitburg. Sie liegen an einer Rundstraße, die auf einer Länge von 158 km durch die wohl landschaftlich schönsten Gebiete der waldreichen Eifel führt.

Die drei Dauner Maare, das Gemündene Maar, Weinfelder Maar und Schalkenmehrener Maar, sind drei um den Mäuseberg in verschiedener Höhenlage gruppierte Kraterseen. Sie bilden seit 1913 ein 1934 erweitertes Naturschutzgebiet und mit der Weinfelder Kapelle, Rest eines untergegangenen Dorfes, das »Herz der Vulkaneifel«.

Im Eifel-Vulkanmuseum erfährt man viel über den Vulkanismus in der Eifel und Vulkane weltweit

Rundfahrten

Organisierte Ausflugsfahrten: Maarrundfahrt mit Besichtigung der Glokkengießerei Brockscheid; Tagesfahrten nach Trier und Luxemburg mit Stadtrundfahrten, in den Wild- & Erlebnispark Daun oder Adler- und Wolfspark Kasselburg; Moselfahrt nach Bernkastel-Kues oder Cochem; Klosterfahrt nach Himmerod oder Maria Laach.

 

Jährliche Veranstaltungen

• »Kurkonzerte«, Mai-Oktober
• »Laurentius-Kirmes« mit Krammarkt, 1. oder 2. August-Wochenende

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 10 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 97 km und 3 Terrain-Kurwege (3,3 km), markiert rot auf weißem Grund bzw. blau auf gelbem Grund.

 

Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
Tel.: 06592-9513-0
Fax: 06592-9513-20

www.stadt-daun.de

Daun bei google maps


Gastgeber-Tipp:
 
Daun Bauernstube


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