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Gerolstein

gees

Stadtteil von Gerolstein

 

Gees ist, seit dem 01. Dezember 1973, ein Stadtteil Gerolsteins und liegt östlich des Stadtzentrums.

Besonders unter Paläontologen und Geologen ist Gees durch dessen Trilobitenfeld weltbekannt.
Jedoch ist das Graben und Sammeln von Fossilien heutztage verboten, da als Folge des großen
Andrangs an Sammlern Ausgangsgestein, Flora und Fauna in starke Mitleidenschaft gezogen wurden.
Als Konsequenz wurden die Trilobitenfelder unter Naturschutz gestellt.


Geschichte


Die ersten urkundlichen Erwähnungen stammen aus dem Jahre 1136; und dann auch noch nicht unter dem
Namen Gees, sondern "Gense". Zum Ende des 18. Jahrhunderts bestand Gees nur aus einzelnen Häusern
und Höfen; welche zur Gemeinde Pelm gehörten. Erst zu Zeiten von Preußen wurde Gees zur eigenständigen Gemeinde.

 

Tourist Information Gerolsteiner Land
Bahnhofstraße 4
54568 Gerolstein
Tel.: 06591/94991-0

www.hillesheimer-gerolsteiner-land.de

www.gerolstein.de

Gees bei google maps

 

 

 

gerolstein

358 m, ca. 7.500 Einwohner


Das Mittelzentrum Gerolstein ist Verkehrs- und Wirtschaftsmittelpunkt sowie staatlich anerkannter Fremdenverkehrs- und Luftkurort inmitten der Vulkaneifel. Mit seinen mächtigen Dolomitfelsen Auberg, Munterley, Hustley und Heiligenstein unmittelbar am Stadtrand prägt es eine der attraktivsten Tallandschaften am Oberlauf des Kyllflusses. Über dem Burgberg ebenfalls ein Dolomitfels und der Altstadt im Tal ragen die Trümmer der Löwenburg, einer früher bedeutenden schloßähnlichen Befestigung der Grafen von Blankenheim-Manderscheid-Gerolstein.
Gerolstein genießt weltweiten Ruf wegen seiner Mineralbrunnenbetriebe, in denen die als »Gerolsteiner Sprudel« bekannten alkalischen Säuerlinge mit starkem Kohlensäureanteil gefördert werden. Unter den Geologen in aller Welt gilt Gerolstein mit seinem Umland als ein Mekka für Fossilienkundler. Dem tragen das Naturkundemuseum mit umfangeichen erdgeschichtlichen Sammlungen und ein weitläufiger GEO-Park mit Aufschlusspunkten aller Erdzeitalter Rechnung.  Desweiteren gibt es den Klettergarten Hustley, Angelmöglichkeiten, Tennisplätze und -hallen, Hallen- und Freibad, Reiten.

Gerolstein besteht aus der Stadt Gerolstein und den Stadtteilen Bewingen, Büscheich-Niedereich, Gees, Hinterhausen, Lissingen, Michelbach, Müllenborn, Oos und Roth.

Geschichte

Das Buchenloch, eine Höhle in der Nordwand der Munterley, lieferte Funde, die bis in die ältere Steinzeit zurückreichen (Moustérien). Auch andere Höhlen des Massivs waren bewohnt. Später wurde die Niederterrasse des rechten Kyllufers besiedelt. Als Fliehburg diente die Dietzenley, deren ehemaliger Ringwall (sogenannte »Keltische Mauer«) in seinen Resten gut erhalten ist (bronzezeitliche Funde u.a. im Landesmuseum Trier). Aus römischer Zeit wurden mehrere Gutshöfe in der näheren und weiteren Umgebung festgestellt: Beim Bau der Erlöserkirche legte man auf einem 6 Morgen großen Gelände Teile eines ausgedehnten Landsitzes, die »Villa Sarabodis«, frei. In den Kämpfen der Völkerwanderungszeit wurde er zerstört. Im Brandschutt über den Mauerresten fanden sich Frankengräber mit Skeletten von mehr als 2 m Größe, zum Teil mit vollständigem Gebiss und Verletzungen von Beilhieben an Kopf und Schultern (s. Museum). Das Modell der am besten erhaltenen Badeanlagen, die nicht geborgen werden konnten, befindet sich neben vielen anderen Funden im Museum neben der Kirche. Ebenfalls zerstört wurde der »Juddekirchhof«, eine keltisch-römische Kultstätte mit mehreren Tempeln innerhalb eines ummauerten Berings, bei dem es sich nach Funden zu urteilen um einen bedeutenden und vielbesuchten Wallfahrtsort handelte. Aufgrund von Funden ist auch zu schließen, dass die versiegte Sidinger Quelle am Mühlenwäldchen schon in der Steinzeit benutzt worden ist. Der Landbesitz, heute noch Hofacker genannt, wurde Königsgut der Pippiniden. Pippin schenkte ihn 763 dem Kloster Prüm. Im Bereich um die Villa entstand die Ortschaft Sarresdorf. Um 1115 erbaute auf dem steil aus dem Tal der linken Kyllseite aufsteigenden Dolomitfels Gerhard I. von Blankenheim ein Schloss, Gerhardstein, woraus Gerolstein als Ortsbezeichnung entstand. Es wurde auch »Löwenburg« genannt. 1336 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer dem Burgdorf die Stadtrechte. 1548 erbten, nach dem Aussterben der Blankenheimer, die Grafen von Manderscheid die Besitzungen. Kaiser Ferdinand III. bestätigte am 22. August 1653 das Stadtprivileg. 1691 wurden Burg und Stadt von französischen Truppen besetzt. Um sie zu vertreiben, schoss General von Eltern mit jülichschen Truppen vom Heidkopf aus die Burg in Brand, wobei die kleine Stadt ebenfalls völlig zerstört wurde. 1708 wütete wieder ein verheerender Brand, dem ein dritter 1784 folgte. Die letzte Katastrophe erlebte der Ort 1944/45 durch zahlreiche Bombenangriffe, denen ca. 80 Prozent der Gebäude zum Opfer fielen. 1794 gehörten zur Herrschaft Gerolstein die Orte Stadtkyll, Lissendorf und Roth. 1804 wurde der gräfliche Besitz versteigert, Gerolstein wurde Kantonssitz. 1953 erhielt die Stadt wieder die Stadtrechte.

Sehenswürdigkeiten

Die ev. Erlöserkirche erbaute der Kirchenbauverein Berlin 1913 und machte sie Kaiser Wilhelm II. zum Jubiläumsgeschenk. Sie ist im neoromanischen Stil nach Vorbildern aus dem 5. und 7. Jahrhundert von Baurat Prof. Schwechten entworfen. Sehenswert sind die Mosaikbilder und der Säulengang vom Chor zum Römisch-Germanischen Museum. Die Erlöserkirche Gerolstein ist aufgrund ihres wertvollen Inneren (ausgestattet mit rund 24 Millionen Mosaiksteinen) nur zu Führungszeiten zu besichtigen.

Naturkundemuseum, Heimatmuseum, Telefonmuseum, Mausefallenmuseum, Museum »Villa Sarabodis«.
Das historische Bahnbetriebswerk Lokschuppen.
Mitten im Gerolsteiner Wald liegt stimmungsvoll an legendenumwobener Stätte die Büschkapelle, ein beliebtes Marien-Wallfahrtskirchlein an Stelle einer vom Grafenhaus 1681 gestifteten Kapelle. Am Waldrand die Kriegergedächtnisstätte. Adler- und Wolfspark Kasselburg in Pelm bei Gerolstein mit Wolfsfütterung und Flugvorführung der Greifvögel.
Von den Höhen, besonders dem Aussichtsturm der Dietzenley (617 m) und dem Doppelturm der Kasselburg (37 m, Adler- und Wolfspark), breitet sich die Landschaft in einzigartiger Vielfalt bis zur Nürburg und Hohen Acht aus. Geologisch betrachtet, ist Gerolstein besonders interessant. Zum einen sind es seine Vulkanvorkommen verschiedener Altersstufen in allen Verwitterungsstadien. Die Vulkane Papenkaule nördlich und Munterley gehören zu den letzten Ausbrüchen des quartären Jungvulkanismus. Zum anderen sind es seine mitteldevonischen Versteinerungen, die weltweit in keinem geologischen Museum fehlen. Gefunden wurden Brachiopoden (Armfüßler), Korallen und Seelilienstiele. Ganze Seelilien (Crinoiden), die zu den gesuchtesten und schönsten Versteinerungen gehören, sind vereinzelte Zufallsfunde.
Das Gerolsteiner Maar ist ein Trockenmaar nordöstlich von Gerolstein.

Jährliche Veranstaltungen

• »Frühlingskirmes«, Ende März
• Autofreier Sonntag »Kylltal aktiv«, 3. Wochenende im Juli
• »St.-Anna-Kirmes«, Ende Juli/Anfang August
• »Bauernmarkt« auf dem Arnoldy-Parkplatz, jeden Samstag vormittag
• »Führung bei der Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co.«, Montag - Freitag 15:00 Uhr

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 5 Rollstuhlwanderwege und 17 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 232 km, markiert durch schwarze Zahlen auf weißem Grund. Der Eifelsteig, sowie die Eifelsteig-Partnerwege »Gerolsteiner Keltenpfad« und »Gerolsteiner Felsenpfad« führen hier entlang.
Es gibt verschiedene Themenwanderwege und einige schöne Rundwanderwege.


TW Gerolsteiner Land GmbH -Touristinformation
Brunnenstraße 10
54568 Gerolstein
Telefon: 00 49 (0) 65 91 / 94 99 10
Telefax: 00 49 (0) 65 91/ 94 99 119

www.gerolsteiner-land.de

www.gerolstein-eifel.de

Gerolstein bei google maps



Gastgeber in Gerolstein:

 

Muellenborn

Stadtteil von Gerolstein

 

Im wasser- und waldreichen Oosbachtal gelegener staatlich anerkannter Erholungsort am Übergang von der Vulkaneifel zur Prümer Kalkmulde. Müllenborn wurde mehrfach im Wettbewerb »Unser Dorf soll schöner werden« ausgezeichnet. Im Ort existiert ein Zentrum für physikalische Therapie mit Massage und Kneipp-Tretanlagen. Starke Quelle. Stausee in der Ortsmitte. Forellenfischerei (Forellenzucht), Schießsportanlage. Schullandheim, Campingplatz.

 

Geschichte

Müllenborn war ein alter Mühlenort mit fünf Mühlen sowie Standort eines Eisenhüttenwerkes (1567–1863). Seit 1870 ist es Fremdenverkehrsort.

 

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert sind ein altes spätgotisches Stufengiebelhaus sowie eine Kapelle mit dem Wappen des Stifters Coels.

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 8 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 40 km, markiert durch schwarze Zahlen.

 

TW Gerolsteiner Land Tourismus und Wirtschaftsförderung GmbH
Brunnenstraße 10
54568 Gerolstein
Telefon: 00 49 (0) 65 91 / 94 99 10
Telefax: 00 49 (0) 65 91/ 94 99 119

www.gerolsteiner-land.de

Müllenborn bei google maps

Burg Lissingen von Norden

Stadtteil von Gerolstein

 

Westlich von Gerolstein gelegener, ruhiger Stadtteil.

 

Geschichte

Lissingen wird 1103 erstmals erwähnt. Die Burg, ein Lehen der Abtei Prüm, gehörte den Geschlechtern von Lissingen, später Zant von Merl. Sie war eine Wirtschaftsburg, die aus einem Burghaus mit Turm und aus zwei Burghäusern mit gemeinsamem Wehrturm bestand.

 

TW Gerolsteiner Land Tourismus und Wirtschaftsförderung GmbH
Brunnenstraße 10
54568 Gerolstein
Telefon: 00 49 (0) 65 91 / 94 99 10
Telefax: 00 49 (0) 65 91/ 94 99 119

www.gerolsteiner-land.de

www.burglissingen.de


Lissingen bei google maps



Oos

Stadtteil von Gerolstein

 

Kleiner ruhiger Ort nordwestlich von Gerolstein mit einem römischen Kastell.

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 2 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 13 km.

 

TW Gerolsteiner Land Tourismus und Wirtschaftsförderung GmbH
Brunnenstraße 10
54568 Gerolstein
Telefon: 00 49 (0) 65 91 / 94 99 10
Telefax: 00 49 (0) 65 91/ 94 99 119

www.gerolsteiner-land.de

 

Oos bei google maps

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