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Burg Olbrück

Burg Ohlbrueck


Die Ruinen der Burg Olbrück liegen bei 470 m ü. NN auf einem Vulkanrest (Phonolith-Dom) oberhalb des Ortes Niederdürenbach im Landkreis Ahrweiler. Sie ist das weithin sichtbare Wahrzeichen des Brohltals.

Es handelt sich bei der Olbrück um eine Höhenburg mit rautenförmigem Grundriss. Die Burg wird beherrscht vom 34 Meter hohen Wohnturm in der Mitte der Anlage, daneben sind die Überreste von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden erhalten sowie die Ringmauer.

In den ältesten Urkunden wurde Burg und Herrschaft Olbrück Oleburg und Holebriche genannt. Mehr als 15 Familien waren seit ihrer Gründung um 1050 Eigentümer der Burg Olbrück. Mehrmals wurde die Burg zerstört und jeweils wieder aufgebaut.

Bereits in der ersten Stiftungsurkunde der Abtei Laach (heute Maria Laach) von 1093 wird ein Burghardus von Ulbrucke (Burkhard von Olbrück) erwähnt. Zahlreiche Indizien weisen darauf hin, dass es sich bei dieser Urkunde um eine Fälschung aus dem 13. Jahrhundert handelt. Erst die zweite Stiftungsurkunde der Abtei von 1112, in der ein Burghardus de Oreburch Erwähnung findet, ist ein verlässlicher Hinweis auf eine Adelsfamilie, die ihren Sitz auf der Burg Olbrück hatte. Burkhard von Olbrück stammte aus dem Geschlecht derer zu Wied, in dessen alleinigen Besitz sich Olbrück bis 1244 befand, ehe die Hauptlinie der Familie erlosch.

Texte aus: Wikipedia



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