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Römerthermen Zülpich


Museum der Badekultur
Bild: Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur/wikipedia

 

Die »Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur« zeigen eine der besterhaltensten römischen Thermenanlagen.
 
Sie verdanken ihren ausgesprochen guten Zustand vor allem ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zur Kirche St. Peter. Jahrhundertelang blieben die Ruinen unter dem Friedhofsgelände verborgen und vor schädlichen Eingriffen geschützt. Erst 1929 wurden die Reste der antiken Anlage beim Bau einer städtischen Kanalisation entdeckt.

Hauptattraktion des Museums sind die Überreste einer römischen Thermenanlage aus der Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. Während ihrer fast zweihundertjährigen Nutzung wurde die Badeanstalt mehrmals aus- und umgebaut bis sie im 4. Jahrhundert aufgegeben wurde.

Heute führt ein archäologischer Rundweg die Besucher rund um die Thermen. An insgesamt 18 Stationen werden alle wichtigen Teile der Thermen erklärt. Darunter die unterschiedlich temperierten Räume des Frigidariums, Tepidariums und Caldariums, das Heizsystem mit seinen Präfurnien und Hypokausten wie auch die Wasserver- und -entsorgung.

Des Weiteren zeigt die Ausstellung, dass römische Thermen neben ihrer Funktion zur körperlichen Reinigung auch für das gesellschaftliche Leben von Bedeutung waren und gleichzeitig Orte antiker Wellness. Oftmals übten Ärzte in separaten Räumen ihr Handwerk aus. Wie ausgeprägt die Badelust der Römer auch auf dem Lande war, zeigt eine Unterabteilung. Sie beherbergt unter anderem das kostbare Inventar eines römischen Grabes aus Enzen.

Regelmäßig finden im Museum Vorträge und Lesungen statt. Einmal im Monat wird eine öffentliche Führung zu ausgewählten Themen angeboten.


Textausschnitte: Wikipedia

Römerthermen in Google Maps

 

 

 

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