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Dreis-Schloss

170 m, ca. 850 Einwohner

 

Schön gelegener, gepflegter Ort mit dem Mineralbrunnen Nürburg-Quelle am »Dreiser Weiher«. Kunstgewerbliche Werkstätten, insbesondere Holzschnitzereien. In der Umgebung zahlreiche Mineralfunde.

 

Geschichte

Der Ortsname kommt aus dem Altdeutschen »triusan« (sprudeln, rieseln) bzw. »triusan-drees« (Quelle) im Zusammenhang mit den noch vorhandenen Kohlensäurequellen im Gebiet des Dreiser Weihers (heute Trockenmaar). Im Walddistrikt »Sarken« (Richtung Dockweiler) sind zahlreiche Spuren von Brandgräbern aus der Latene Zeit um 100 v. Chr. gefunden worden sowie Anzeichen einer Fliehburg der Kelten am nördlichen Rand des Döhmberges am Kalenberg. – Im Schlaghaus (jetzt Gasthaus Schwedenschänke) hielt sich Gustav IV. von Schweden, der letzte König aus dem Hause Wasa, während seiner Verbannung zeitweise auf (1837).

 

Sehenswürdigkeiten

Sehenswert ist die mittelalterliche, gut restaurierte Burg (eine Besichtigung von Innen ist nicht möglich). Die Umgebung ist eine reichhaltige Fundgrube für Mineralien, so für die sogenannten Olivinbomben (vulkanische Auswürflinge). Wanderziele sind Steinlei und Lavastrom dicht am Ort, die Hohenfelser Mühlsteinbrüche, Dreimühlen an der Ah, der Döhmberg (653 m) westlich und der Radersberg (637 m) nordöstlich. Der »Dreiser Weiher« am westlichen Ausgang des Dorfes ist ein Maar, das um 1800 durch einen Abfluß entleert wurde und jetzt mit mehreren Mineralquellen (560 m), u.a. der Nürburg-Quelle, Wiesen bildet.

 

Örtliche Wanderwege

Es bestehen 5 örtliche Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 25 km, farbig markiert. Dreis ist hauptsächlich in der WK 1:25000 »Daun in der Vulkaneifel« (Nr. 20 des Eifelvereins) abgebildet.

 

Tourist Information Daun
Leopoldstraße 5
54550 Daun
TTel.: 06592-9513-0
Fax: 06592-9513-20

www.dreis-brueck.de


Dreis-Brück bei google-maps



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