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Internationales Zeitungsmuseum

Aachen Zeitungsmuseum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Sammlung wurde 1886 von Oscar von Forckenbeck (1822–1898) gegründet. Er war der Bürgermeister von Rheine, leidenschaftlicher Sammler und Privatgelehrter. Auf einer seiner zahlreichen Reisen begann er Zeitungen zu sammeln, er sammelte danach jahrzehntelang auf der ganzen Welt Zeitungen und präsentierte sie 1889 erstmals der Öffentlichkeit. Die Sammlung umfasst inzwischen mehr als 200.000 Zeitungen und Druckwerke.

Das Zeitungsmuseum wurde 1931 im Großen Haus von Aachen, einem Patrizierhaus aus dem ausgehenden 15. Jahrhundert, eingerichtet. Die Dauerausstellung präsentierte wichtige Stücke der Sammlung. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es vor allem der Direktor des Stadtarchivs Aachen, Bernhard Poll, der sich maßgeblich für den Erhalt des Internationalen Zeitungsmuseums Aachen eingesetzt und auch von 1952 bis 1972 die Leitung übernommen hatte. Nach umfangreichen Instandsetzungsarbeiten konnte er das Museum am 19. Oktober 1962 mit neuen Ausstellungsräumen für die Öffentlichkeit wiedereröffnen. Fünf Jahre später präsentierte Poll hier seine Ausstellung »Die jüdische Presse im 19. Jahrhundert«, welche auch in den USA, in Argentinien, in der Schweiz und in den Niederlanden gezeigt wurde. Poll widmete diese Ausstellung dem aus Deutschland geflohenen Arzt Professor Walter Hirsch anlässlich der Eröffnung der neuen Bibliothek in Tel Aviv, in welcher Hirsch seine Privatsammlung einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellte

Die Sammlungsgebiete und -kriterien des Hauses sind im Wesentlichen:

– aus jeder Region dieser Welt möglichst ein Exemplar (tagesaktuelle Zeitungen im Leseraum verfügbar)

– Erst-, Letzt-, Jubiläums- und Sonderausgaben

– Zeitungen mit übergroßen Schlagzeilen wegen weltpolitisch bedeutsamer Ereignisse oder Naturkatastrophen
   bis hin zu Extrablättern und Sonderausgaben, auch zu einzelnen Themen und Personen

– Die jüdische Presse des 19. Jahrhunderts

– Dokumente des Pressewesens des Deutschen Reiches und der DDR

– Kriegs- und Lagerzeitungen aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg

– Dokumentation der Titel-, Format- und Layoutänderungen von Zeitungen

– »Curiosa« – absonderliche, lustige, komische Zeitungen jeglichen Genres.

– Pressehistorische Bibliothek mit 3000 Bänden

– Deutschsprachige Presse aus dem Ausland

(Textausschnitte Wikipedia)

 

Internationales Zeitungsmuseum
Pontstr. 13
52062 Aachen

Öffnungszeiten
Di – So 10 – 18 Uhr
Mo geschlossen

www.izm.de

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